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Steriltest
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Steriltestisolatoren bieten gegenüber dem klassischen Reinraum Kosten- und Platzvorteile. Der Umgebungsraum des Isolators kann unklassiert sein, Ein- und Ausschleusevorgänge des Bedienpersonals können entfallen.

Der aseptische Isolator in klassischer Bauweise besteht aus dem Zu-/Abluftplenum mit Zu- und Abluftventilator, das über H14 Kassettenfilter vom Umluftplenum getrennt ist. Zu- und Abluft sind durch gasdichte Absperrklappen ver-schließbar. Im Umluftplenum wird die unidirektionale Verdrängungsströmung durch zwei Umluftventilatoren und H14 Plisseefilterplatten erzeugt. Die unidirektionale Verdrängungsströmung verlässt die Arbeitskammer durch die rückseitige Abströmöffnung.

Die Arbeitskammer wird durch die auf der Frontscheibe montierten Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet. An die Rückseite der Arbeitskammer sind Regale montiert. Die Frontscheibe aus gehärtetem Glas wird mittels pneumatischer Dichtung verschlossen und ist nach oben federkraftunterstützt zu öffnen. Sämtliche Beschläge sind geklebt, so dass keine Gegenplatten innerhalb der Arbeitskammer die Reinigung erschweren.

Im Arbeitskammerboden ist mittig eine Sterisartpumpe und der Ablauf integriert. Die ovalen Handschuhports stellen einen guten Kompromiss aus Bewegungsfreiheit und Einsehbarkeit der Arbeitskammer dar. 

Im seitlich angesetzten Bedien- und Messschrank befinden sich die Sensoren, das Bedienpanel, der papierlose Linienschreiber, Bedientasten und Anzeigen.

Die Bedienung erfolgt menügeführt über ein Siemens TP270 Touchpanel, auf dem alle Messwerte, Alarme und Betriebszustände angezeigt und ausgewählt werden. Die Bedienebenen sind passwortgeschützt, die Programmierung GAMP konform.

Der Isolator wird durch elektrisch betriebene Hubsäulen auf die gewünschte Arbeitshöhe im Bereich von 720 - 1020 mm eingestellt. Der Isolator ist als Sitz- und Steharbeitsplatz gleichermaßen geeignet.

Unterhalb der Kammer befinden sich auf dem Grundgestell die Pneumatik-, Steuer- und Leistungsschränke.

Die Biodekontamination erfolgt entweder durch ein integriertes Steris 100 S oder ein autarkes Steris 100 P VHP®-Dekontaminationssystem. Das trockene Verfahren garantiert kurze und stabile Dekontaminationszyklen bei gleichzeitig guter Materialverträglichkeit.

 
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